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DER BUSINESSPLAN

Wie erstelle ich einen Businessplan

Fehler vermeiden!

Sind Sie wirklich qualifiziert für Ihr Vorhaben, notieren Sie Ihre Stärken und Schwächen. Benötigen Sie Vorraussetzungen/Genehmigungen? Gibt es Ihr Produkt/Ihre Dienstleistung in Ihrer näheren Umgebung? Wie gewinnen Sie Kunden?

Was gehört in einen Businessplan?

Zusammenfassung Diese sollte innerhalb von 5 Minuten gelesen werden können. Häkchenschrift (z.B. Times, Bookmann). Fassen Sie hier alle unten aufgeführten Punkte kurz zusammen und erläutern Sie diese. Name des Unternehmens und des Gründers, voraussichtlicher Starttermin. Was wird angeboten, welches sind die Besonderheiten dabei und was qualifiziert Sie für dieses Vorhaben. Welche Kunden sprechen Sie an und wie erreichen Sie diese, haben Sie vielleicht schon Referenzkunden? Wie hoch ist der Kapitalbedarf und welchen Umsatz erwarten Sie. Welche Ziele haben Sie sich in welchem Zeitraum gesetzt, wollen Sie Mitarbeiter einstellen und wie wollen Sie die gesetzten Ziele erreichen? Welche Risiken gibt es für den Erfolg Ihres Unternehmens und wie wirken Sie diesen entgegen. Risiken sollten Sie auf jeden Fall aufführen, um zu zeigen, dass Sie diese mit einkalkuliert haben, also nicht blauäugig in die Selbstständigkeit gehen. Bringen Sie hier aber unbedingt Lösungsvorschläge an!

Gründerperson Qualifikationen/Zulassungen/Berufserfahrung Welche Branchenkenntnisse haben Sie? Welche kaufm. Kenntnisse haben Sie? Welche Stärken haben Sie und welche Schwächen, wie gleichen Sie diese aus? Zu Ihren Qualifikationen zählen nicht nur Berufserfahrung und Weiterbildung, bringen Sie hier auch private Qualifikationen ein. Organisieren Sie zum Beispiel in Ihrer Freizeit gerne Feier, so sollten Sie als Ihre Stärke Organisationstalent angeben, haben Sie Familie mit Kindern ist ein effektives Zeitmanagement nötig und Flexibilität, diese Qualifikationen sind für Ihr Unternehmen wichtig! Gehen Sie auch auf Ihre Schwächen ein, z.Bsp. Defizite in der Buchführung,. geben Sie Lösungsvorschläge, wie das Hinzuziehen eines Steuerberaters. Auch private Weiterbildung in anderen Bereichen, durch z.B. das Lesen von Fachzeitschriften kann in Ihrem Unternehmen von Nutzen sein.

Produkt/Dienstleistung Welches Produkt bzw. welche Dienstleistung bieten Sie an und welches sind die Besonderheiten Ihres Angebots? Wann soll Ihr Unternehmen starten und welche (gesetzlichen) Vorraussetzungen müssen Sie bis dahin noch erfüllen? Welche kurz- und langfristigen Ziele haben Sie Beschreiben Sie die Besonderheiten Ihrer Geschäftsidee genau und ausführlich! Heben Sie diese Besonderheiten hervor. Sprechen Sie einen besonderen Kundenkreis an oder ist Ihr Angebot für sehr viele verschiedene Kunden (ältere/jüngere/Privatleute/Firmenkunden) interessant. Gibt es einen Zusatznutzen für Ihre Kunden? Schreiben Sie keinen exakten Starttermin, Sie möchten Ihr Unternehmen voraussichtlich zum … beginnen Welche Voraussetzungen müssen Sie haben, muss noch eine Genehmigung beantragt werden? Steuerformalitäten klären, Gewerbe anmelden, IHK beitreten, gesetzliche Formalitäten, Berufsgenossenschaft, Versicherungen abschließen, Konto eröffnen, etc. Sie sollten nicht schreiben, dass der einzige Zweck, das einzige Ziel Ihres Unternehmens, das verdienen des Lebensunterhalts ist. Besser ist es zu schreiben, dass Sie eine solide Basis für Ihr Unternehmen aufbauen möchten und langfristig Ihre Kunden binden möchten, um dann wieder aktiv (nach Arbeitslosigkeit oder Mutterschutz) am Arbeitsleben teilzunehmen und sich eine gesicherte Existenz aufzubauen. Langfristig möchten Sie sicherlich expansionsfähig sein und so vielleicht neue Arbeitsplätze schaffen. Ob sich dieses im Nachhinein bewahrheitet, können Sie noch nicht wissen, aber es macht, besonders bei Geldgebern, einen guten Eindruck!

Branche/Markt Welchen Standort haben Sie für Ihr Unternehmen gewählt und warum? Welche Vor-und Nachteile hat Ihr gewählter Standort? Wie sieht Ihre Konkurrenz aus? Haben Sie ein Monopol an Ihrem Standort? Wie ist die Preisgestaltung Ihrer Konkurrenz? Stärken und Schwächen der Konkurrenz? Welche Kunden sprechen Sie an und wo sind Ihre Kunden? Wie sind Ihre Kunden strukturiert, evtl. Abhängigkeit von wenigen Großkunden? Führen Sie Ihren Standort aus! Dort wo die Kunden sind ist Ihr Standort. Vor-und Nachteile Ihres Standortes ausführen, Verkehrsanbindung, Altersstruktur, Ihr eigener Bekanntheitsgrad am Ort, wohnen Sie am Ort und kennen die Umgebung, etc. Ersetzen Sie das Wort Konkurrenz durch Mitbewerber und denken Sie daran, nicht auf der Konkurrenz herumzuhacken, evtl. treffen Sie sich einmal! Behandeln Sie die Mitbewerber ausführlich! Schreiben Sie von deren Stärken und wie Sie davon profitieren können, evtl. durch eine Zusammenarbeit. Legen Sie Schwächen der Mitbewerber eher positiv aus, so dass Sie davon profitieren können. Bieten Sie evtl. etwas an, was Ihre Mitbewerber nicht machen oder bieten diese vielleicht etwas an, was Sie nicht im Angebot haben. Welchen Kundenkreis sprechen Sie besonders an und wo finden Sie diese Kunden. Vielleicht sollten Sie dem Kirchenverein beitreten oder einem Gewerbeverein. Sind Ihre Kunden zahlungskräftig und zahlen gerne mehr für Qualität oder sprechen Sie die Kunden an, die lieber nicht so viel ausgeben möchten und dafür auch nicht so hohe Qualität verlangen?

Marketing/Vertrieb Was ist der Nutzen Ihres Angebots? Was hebt Sie von der Konkurrenz ab? Welchen Preis hat Ihr Angebot, wie kalkulieren Sie? Nutzen Sie Vertriebspartner, wenn ja, welche Kosten entstehen dadurch? Wie wollen Sie wann werben? Wie werden Kunden auf Sie aufmerksam? Welchen Nutzen hat Ihr Angebot für den Kunden, gibt es vielleicht noch einen Zusatznutzen? Spart Ihr Kunde hier ein, hat er dadurch mehr Freizeit oder weniger Bürokratie? Was haben Sie, was die Konkurrenz nicht hat? Vielleicht eine kostenlose Telefonnummer über die Sie der Kunde erreichen kann? Sind Ihre Preise konstant, planen Sie Rabattaktionen oder Treuepunktvergabe für Stammkunden. Passen Sie Ihren Preis an die potentiellen Kunden an, gut ist nicht gleich günstig. Zur Preisberechnung nutzen Sie bitte die Tabelle! Wenn Sie Vertriebspartner haben, so führen Sie diese incl., der anfallenden Kosten auf. Ansonsten sind Sie selber Ihr wichtigster Vertriebspartnern. Engagieren Sie sich in Vereinen, in der Kirchengemeinde, bei Seniorengruppen, etc. Treten Sie selber für Ihr Unternehmen ins Rampenlicht und hinterlassen einen guten Eindruck. Bedenken Sie jedoch auch hier die Kosten durch Mitgliedbeiträge oder Benzinkosten! Wo wollen Sie werben? Wo erreichen Sie Ihre Kunden am besten. Zeitungsanzeigen, Autowerbung, Internet, bedenken Sie auch, dass nicht alle Ihre potentiellen Kunden übers Internet verfügen!

Organisation/Mitarbeiter Für welche Organisationsform haben Sie sich entschieden und warum? Wer macht was in Ihrem Unternehmen und wie ist da Controlling gesichert? Planen Sie das Einstellen von Mitarbeiten und welche Vorraussetzungen sollten diese erfüllen?

Rechtsform Welche Rechtsform haben Sie für Ihr Unternehmen gewählt und warum?

Chancen/Risiken Welches sind die größten Chancen für die Entwicklung Ihres Unternehmens? Welches sind die größten Risiken Ihres Unternehmens?

Kapitalbedarf Wie hoch ist Ihr Gesamtkapitalbedarf -für den Unternehmensstart -für die Anlaufphase Kostenvoranschläge

Finanzplan Wie hoch ist Ihr Eigenkapital? Wie hoch ist das benötigte Fremdkapital und woher soll es kommen? Welche Sicherheiten haben Sie? Welche Förderungen können in Frage kommen?

Liquiditätsplan der ersten drei Jahre Forderungen, Kosten, Investitionskosten, Kapitalbeschaffungskosten, Liquiditätsreserve

Ertragsvorschau der ersten drei Jahre Umsatz, Kosten, Gewinn




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